Eine Plattform mit Festzins, die die Auszahlungen einstellte
Neunzehn Personen zahlten gemeinsam rund 340.000 Dollar auf eine Plattform ein, die feste wöchentliche Renditen bewarb. Nach acht Wochen wurden Auszahlungen eingestellt, und die Plattform ging offline.
Die Ausgangslage
Neunzehn Personen zahlten gemeinsam rund 340.000 Dollar auf eine Plattform ein, die feste wöchentliche Renditen bewarb. Nach acht Wochen wurden Auszahlungen eingestellt, und die Plattform ging offline.
Die Herausforderung
Jedes Opfer verfügte nur über Teilinformationen, nämlich die eigenen Einzahlungen, ohne Einblick, wohin die zusammengeführten Mittel letztlich flossen oder wie viele weitere Personen betroffen waren.
Die Untersuchung
Wir führten die Einzahlungsinformationen der gesamten Opfergruppe zusammen und verfolgten die ausgehenden Aktivitäten der Plattform-Wallets als einen einzigen Fall statt als neunzehn getrennte.
Ergebnisse
Die Mittel wurden gezielt auf mehr als 40 Wallets aufgeteilt, teilweise durch einen Mixing-Dienst geleitet und liefen letztlich an drei Einzahlungspunkten bei Börsen in zwei Rechtsordnungen zusammen.
Ausgang
Ein einziger konsolidierter Bericht wurde dem von der Gruppe beauftragten Rechtsbeistand übergeben und unterstützte koordinierte rechtliche Anfragen statt neunzehn fragmentierter.
Erkenntnisse
Die Zusammenführung der Opferangaben zu einem Fall verbesserte die Rückverfolgbarkeit erheblich. Von demselben Schema Betroffene sind fast immer besser bedient, wenn sie gemeinsam statt einzeln handeln.
Plattform-Wallet
Zentrale von der Plattform genutzte Einzahlungsadresse.
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