Verifizierung einer jahrzehntealten Wallet für ein Nachlassverfahren
Nach dem Tod eines Familienmitglieds fand ein Testamentsvollstrecker eine Hardware-Wallet und benötigte eine unabhängige Verifizierung ihrer Bestände und Historie, um die Anforderungen des Nachlassverfahrens zu erfüllen.
Die Ausgangslage
Nach dem Tod eines Familienmitglieds fand ein Testamentsvollstrecker eine Hardware-Wallet und benötigte eine unabhängige Verifizierung ihrer Bestände und Historie, um die Anforderungen des Nachlassverfahrens zu erfüllen.
Die Herausforderung
Sechs Jahre Transaktionshistorie mussten rekonstruiert und ausschließlich anhand öffentlicher Informationen bestätigt werden, ohne jemals auf die privaten Schlüssel der Wallet zuzugreifen.
Die Untersuchung
Wir rekonstruierten die vollständige Transaktionshistorie anhand der öffentlichen Adressen der Wallet und glichen die Einzahlungsquellen mit den bekannten Börsenkonten des Verstorbenen und Familienunterlagen ab.
Ergebnisse
Einzahlungen wurden anhand zweier unabhängiger Quellen bestätigt, und ein verifizierbares Guthaben wurde zum vom Gericht angeforderten Bewertungsstichtag dokumentiert.
Ausgang
Ein schriftlicher Bewertungs- und Historienbericht wurde dem Rechtsanwalt des Nachlasses übergeben und als Nachlassbeweisstück akzeptiert. Zu keinem Zeitpunkt wurde auf private Schlüssel zugegriffen.
Erkenntnisse
Öffentliche Blockchain-Aufzeichnungen können die Eigentumshistorie auch Jahre später unabhängig bestätigen, eine wertvolle Option bei Nachlass- und Rechtsstreitigkeiten, in denen der ursprüngliche Eigentümer nicht mehr befragt werden kann.
Wallet-Adressen
Analysiert ausschließlich anhand öffentlicher Ledger-Daten.
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