Illustration einer Ermittlungsakte, die die Beweissicherung bei einem Vorfall mit einem Unternehmens-Wallet darstellt

Ein kompromittiertes Unternehmens-Wallet wirft Fragen auf, die sich bei einem individuellen Vorfall in der Regel nicht stellen: Wer hatte Zugriff, wurde die interne Richtlinie eingehalten, und war die Transaktion tatsächlich nicht autorisiert oder lediglich von jemandem innerhalb der Organisation nicht offengelegt?

Was Sie sofort sichern sollten

  • Die vollständige Liste der Unterzeichner der Wallet zum Zeitpunkt der umstrittenen Transaktion sowie jegliche Dokumentation zur Freigaberichtlinie.
  • Die Kennung der umstrittenen Transaktion sowie beide beteiligten Wallet-Adressen.
  • Jegliche internen Nachrichten oder Freigabeanfragen im Zusammenhang mit der Transaktion.

Diese Aufzeichnung ist oft zeitkritischer als die On-Chain-Transaktion selbst, da interne Unterlagen bei einem Personalwechsel auf eine Weise verändert, gelöscht oder schlicht verloren gehen können, wie es bei einer öffentlichen Blockchain-Aufzeichnung nicht möglich ist.

Wichtiger Hinweis

Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, Unterzeichner oder Berechtigungen der Wallet zu ändern, bevor der Vorfall überprüft wurde, da dies die genaue Rekonstruktion, wer zum Zeitpunkt der umstrittenen Transaktion Zugriff hatte, erheblich erschweren kann.

Warum die interne Aufzeichnung genauso wichtig ist wie die Rückverfolgung

Eine dokumentierte, zeitnahe Aufzeichnung der internen Entscheidungsfindung ist häufig ausschlaggebend dafür, ob ein solcher unternehmensinterner Streit rasch durch die zurückverfolgten Blockchain-Beweise beigelegt wird oder sich zu einer langwierigen, schwerer lösbaren internen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten entwickelt.

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